Aussicht
Das Altstadt Hotel Garni Trumer Stube liegt im Zentrum von Salzburg. Von hier aus lässt sich die Altstadt in aller Ruhe und ganz bequem zu Fuß erkunden. Von dem Zimmer aus haben Sie in den höheren Stockwerken einen wunderbaren Blick über die Dächer Salzburgs.
Unseren kleinen Hausberg - den Kapuzinerberg - sieht man sehr gut und den dazugehörigen Stefan Zweig Weg. Ein atemberaubender Ausblick über die Dächer Salzburgs ist garantiert. Der Aufstieg ist kurz aber beschwerlich,- doch am "Gipfel" angelangt war es die Reise wert. Der An/Abstieg in Richtung Steingasse ist wunderschön von diversen Heiligenbildern begleitet und bietet eine kleine Abwechslung am kleinen Hausberg.
Auch die Sebastianskirche, Kapuzinerkoster, die Klostermauern und Kuppeln des Lorettoklosters sowie zur anderen Seite die Festung Hohen Salzburg oder aber auch das Museum der Moderne am Mönchsberg sind aus den diversen Zimmerfenstern zu sehen.
St. Sebastian:
Die erste Kirche wurde hier von 1505 bis 1512 als gotische Kirche erbaut. Die St. Sebastianskirche ist somit dem Heiligen der Kranken, vor allem der Pestkranken, Sebastian geweiht. Hier lag vor dem Jahr 1500 – damals außerhalb der städtischen Befestigungsanlage– der Pestfriedhof.
Heute erinnert die Sebastianskirche insbesondere an die Gründerväter unserer Stadt. Am Sebastiansfiedhof findet sich das Mausoleum Wolf Dietrichs wieder, ebenso wie die Gräber des Vaters und der Gattin Wolfgang Amadeus Mozarts. Auch Leopold Mozart und Constanze v. Weber liegen hier begraben. Im Durchgang zum Friedhof erinnert das Grabmahl des Theophrastus Bombastus von Hohenheim an die Anfänge der Medizin,- wohl besser bekannt als Doktor Paracelsus, der 1541 verstarb.
Nach der Auflassung des Domfriedhofs ließ Erzbischof Wolf Dietrich eine neue Kirche bauen und den Friedhof neu anlegen. Kassian Singer errichtete von 1749-1753 die St. Sebastianskirche, einen spätbarocken Saalbau mit Zwiebelhaube auf dem Turm. Andrea Berteleto legte ihn um 1600 im Stil eines italienischen Campo Santo an.
Kapuzinerberg und Kapuzinerkloster
Der früher "Imberg" genannte Berg hat eine lange Geschichte: Bereits während der Jüngeren Steinzeit befanden sich am Ostabfall gegen den Stadtteil Gnigl hin Wohnplätze. Und aus der Zeit von 1000 v. Chr. weiß man von zwei Wohnstellen oberhalb des Kapuzinerklosters. Eine Siedlungsstelle wird auch für die La Tène-Zeit angenommen. Im Mittelalter befand sich am Kapuzinerberg, an der Stelle des heutigen Kapuzinerklosters, ein Wehrturm, der im Zuge einer Befestigungsanlage von den streitbaren Erzbischöfen errichtet wurde. Der wehrhafte Bau wurde "Trompeterschlößchen" genannt. Als Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau 1594 die Kapuziner nach Salzburg holte, beschloß er, das Trompeterschlößchen zu einem Kloster samt Kirche umzuwandeln und den Orden dort anzusiedeln. Erklimmt man den Kapuzinerberg von der Linzergasse aus, so wird man von sechs barocken Kreuzwegkapellen, die zwischen 1736 und 1744 von Salzburger Künstlern geschaffen wurden, begleitet. Die Passionskapellen dokumentieren mit plastischen Szenen und Figuren die Leidensgeschichte Christi und finden in einer mächtigen Kreuzigungsgruppe auf der Anhöhe ihren Abschluß. Ungefähr auf halben Weg befindet sich die "Felixpforte", die Fürsterzbischof Paris Lodron 1632 errichten ließ, und nach deren Durchgang sich dem Wanderer schon die erste prächtige Aussicht bietet. Der andere Weg zum Kloster führt über die Imbergstiege, am St. Johannes-Kirchlein vorbei. Beide Anstiege treffen bei der sogenannten "Kanzel" zusammen, von der man einen überwältigenden Ausblick über die Dächer der Stadt genießt. Das auf einem Plateau gelegene Kloster ist entsprechend der Ordensvorschrift ein nüchterner Bau. Dennoch bietet das Kapuzinerkloster mit der vorgelagerten Bastion, dem hoch aufragenden Kreuz und dem Wald im Hintergrund einen imposanten und von weit her sichtbaren Anblick. Das Kloster ist so wie die Festung Hohensalzburg nicht aus dem Stadtbild Salzburgs wegzudenken. Ein beachtenswertes Kunstwerk von Rang stellt das innere Portal dar, dessen spätgotische Eichentür vermutlich aus dem alten Salzburger Dom stammt. Das Innere der Klosterkirche ist schlicht und lädt zur Besinnung ein. Lange Zeit hindurch führten die Kapuziner auf ihrem Stadtberg ein stilles und unangefochtenes Dasein. Erst in den Jahren 1939 bis 1945 wurden sie aus dem Kloster verbannt, denn damals sollte an dieser Stelle ein neues Festspielhaus, eine Gauhalle und ein Stadion entstehen. Zur Ausführung dieser Pläne kam es jedoch nicht mehr. Die Kapuzinerbergmauer umfaßt von der Felixpforte ausgehend das Kapuzinerkloster, sodaß an dieser Stelle der Eindruck einer doppelten Mauer entsteht. Der dem Gelände folgende Mauerzug verläuft um den gesamten westlichen, südlichen und östlichen Bergabsturz. Am nördlichen Endpunkt des Mauerzuges liegt das 1629 unter Fürsterzbischof Paris Lodron erbaute "Franziski-Schlößl", das ursprünglich vom Dombaumeister Santino Solari als reiner Wehrbau entworfen wurde. Ab 1849 wurde dann eine Ausschank geführt, die sich im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelte. Das "Paschinger-Schlößl" am Kapuzinerberg 5 war von 1919 bis 1934 der Wohnsitz des berühmten Schriftstellers Stefan Zweig. Öffnungszeiten: Montag-Samstag 6-18 Uhr (im Sommer bis 20 Uhr), Sonntag 8-18 Uhr (im Sommer bis 20 Uhr). Während des Gottesdienstes keine Besichtigungsmöglichkeit! [Quelle: www.salzburg.info]




